Über mich

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit IT – zunächst ganz praktisch, später zunehmend analytisch.

Was als Projektarbeit begann, wurde mit der Zeit zu einer Beobachtung: Technische Systeme verändern Arbeit nicht nur operativ, sondern strukturell. Sie verschieben Verantwortung, erzeugen neue Abhängigkeiten und prägen Märkte – oft lange bevor darüber gesprochen wird.

Aus dieser Erfahrung heraus hat sich mein Fokus verlagert. Weg von der reinen Umsetzung einzelner Aufgaben, hin zur Frage, wie Systeme, Organisationen und Plattformen zusammenspielen.


Heute schreibe ich darüber, arbeite in ausgewählten Projekten und mache Zusammenhänge sichtbar, die im Alltag leicht übersehen werden.

 


 

Was hat die Praxis mich gelehrt

Die frühe Arbeit mit IT-Systemen begann lange vor Cloud, Plattformökonomie und agilen Methoden. Sie begann dort, wo Technik funktionieren musste, damit Arbeit überhaupt möglich war.

Über viele Jahre hinweg führte diese Praxis durch sehr unterschiedliche Rollen: Betrieb, Support, Administration, Projektarbeit, Führung. In heterogenen Systemlandschaften, mit wechselnden Technologien, steigender Komplexität und immer neuen organisatorischen Versprechen.

Rückblickend war weniger die einzelne Station entscheidend als das wiederkehrende Muster: Technische Systeme wurden eingeführt, ohne ihre organisatorischen Folgen mitzudenken. Verantwortung wanderte, Prozesse verfestigten sich, Erwartungen blieben diffus.

Genau diese Erfahrungen – aus Betrieb, Projekten und Koordination – prägen bis heute meinen Blick auf IT, Freelancing und Plattformen. Nicht als Tool-Fragen, sondern als Systemfragen.


Heute

Heute bewege ich mich bewusst zwischen Praxis und Reflexion.

Ich arbeite in ausgewählten Projekten, schreibe Bücher und Texte und beschäftige mich mit der Frage, wie digitale Systeme Arbeit, Märkte und Selbstständigkeit verändern.

care about IT ist dafür kein Unternehmen im klassischen Sinne, sondern der Rahmen, in dem diese Arbeit zusammenläuft.